Wonach wir auswählen: Unsere Kriterien für Naturkosmetik und Fair Fashion
Warum steht genau dieses Produkt bei uns im Regal? Diese Frage hören wir im Store immer wieder, und wir freuen uns darüber. Hier zeigen wir dir, nach welchen Werten wir arbeiten, an welchen Standards wir uns orientieren und warum nicht jedes Produkt bei uns ein Siegel trägt.
Auf einen Blick
- Anerkannte Standards für Naturkosmetik und Fair Fashion sind ein wichtiger Maßstab. Bei jeder neuen Marke und jedem neuen Produkt schauen wir, ob es nach einem solchen Standard zertifiziert ist.
- Wir geben auch kleinen Labels ohne Siegel eine Chance, wenn uns ihre Arbeit in der Zusammenarbeit überzeugt.
- Arbeitet eine Marke (noch) nicht durchgängig nach Zertifizierungsstandards, nehmen wir bevorzugt die Produkte auf, die diese Standards erfüllen.
- Im Store siehst du die Siegel direkt am Produkt. Online zeigen wir sie noch nicht, arbeiten aber daran. Bis dahin: Sprich uns an, wir erklären dir gern, warum ein Produkt bei uns ist.
Auf dieser Seite: Unsere Werte · Wer bei uns auswählt · Wie wir auswählen · Stil und Sortiment · Partnerschaft und Wirtschaftlichkeit · Warum nicht jedes Produkt ein Siegel trägt · Naturkosmetik · Clean Beauty · Fair Fashion · Materialien · Frag uns einfach
Unsere Werte: Wie wir wirtschaften und handeln
Unser Name ist Programm: Wir begegnen allen, mit denen wir zu tun haben, freundschaftlich, respektvoll und positiv. Das gilt für dich im Store und online genauso wie für unsere Marken, Partnerunternehmen und alle, die uns im Magazin oder auf Instagram folgen.
Begeistert von unseren Marken. Wir lieben die Geschichten hinter unseren Labels: die Haltung der Gründerinnen und Gründer, ihr Engagement, ihre Ideen. Mit vielen Marken arbeiten wir seit Jahren zusammen und stehen im persönlichen Austausch.
Sinnvoll und einfach schön. Ein Produkt muss uns in Anwendung, Verarbeitung und Haltbarkeit überzeugen. Und weil wir uns für schöne Dinge begeistern, darf es auch richtig gut aussehen.
Ein bewusster Mix. Bei uns findest du Pioniere der Naturkosmetik- und Fair-Fashion-Branche ebenso wie kleinere Nischenlabels aus aller Welt. Diese Mischung ist uns wichtig, damit du inhaltlich und preislich eine echte Auswahl hast. Alle Marken findest du in unserer Markenübersicht.
Beraten, wenn du magst. Unser Team aus Kosmetikerinnen und Mode-Fachleuten teilt sein Wissen gern und ohne erhobenen Zeigefinger. Wir missionieren nicht und belehren nicht. Du entscheidest.
Pro statt contra. Wir sind Fans von Naturkosmetik und Fair Fashion, nicht Gegner von allem anderen. Deshalb findest du bei uns keine abwertenden Vergleiche, sondern Informationen dazu, was unsere Produkte ausmachen.
Wer bei uns auswählt
Hinter unserer Auswahl steht Janine Werth, Gründerin von WERTE FREUNDE. Sie beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit Naturkosmetik, Eco Fashion und fairem Handel und hat in dieser Zeit auf beiden Seiten gearbeitet: bei Pionieren der Naturkosmetik und bei Herstellern mit ökologischem Anspruch ebenso wie im großen internationalen Handel. Sie kennt die Rolle von Herstellern und Händlern aus eigener Erfahrung und damit auch die Fragen, die man stellen muss, wenn ein Produkt kein Siegel trägt.
Unterstützt wird sie von unserem Team aus Kosmetikerinnen und Mode-Fachleuten. Ihre Erfahrungen aus Beratung und Behandlungen fließen direkt in unsere Auswahl ein.
Wie wir unser Sortiment auswählen
Standards als Maßstab. Unabhängige Siegel und Zertifizierungen sind für uns eine wichtige Orientierung. Die meisten von ihnen werden nach festen, öffentlich einsehbaren Regeln vergeben und von unabhängigen Stellen überprüft. Bei jeder neuen Marke und jedem neuen Produkt schauen wir, ob es nach einem solchen Standard zertifiziert ist.
Eine Chance für kleine Labels. Eine Zertifizierung kostet Zeit und Geld. Gerade kleine Labels können sich das nicht immer leisten, auch wenn sie sorgfältig arbeiten. Solche Marken nehmen wir auf, wenn uns überzeugt, was wir in der Zusammenarbeit mit ihnen und ihren Vertreterinnen und Vertretern erfahren: über ihre Rohstoffe, ihre Produktion und ihre Partner. Das ersetzt keine unabhängige Prüfung, und wir stellen es auch nicht so dar. Es ist unsere Einschätzung auf Basis einer gewachsenen Geschäftsbeziehung.
Gezielte Auswahl bei Marken auf dem Weg. Manche Marken in Mode und Kosmetik arbeiten nicht oder noch nicht durchgängig nach Zertifizierungsstandards. In diesen Fällen nehmen wir bevorzugt die Produkte auf, die diese Standards erfüllen. Wir freuen uns über jedes Label, das sich auf den Weg macht und seine Produkte weiterentwickelt.
Qualität, die bleibt. Ein Produkt soll dir lange Freude machen. Häufen sich Reklamationen bei einem Artikel, nehmen wir ihn aus dem Sortiment.
Ehrlich über Grenzen. Das eine perfekte Produkt gibt es nicht. Wir haben klare Grundsätze, sind aber nicht dogmatisch. Deshalb sagen wir dir lieber offen, was ein Produkt leistet und wo seine Grenzen liegen.
Stil und Sortiment
Vielfalt in Stil und Design. Unsere Marken haben ihre eigene Handschrift. Zeitlose Basics stehen bei uns neben besonderen Einzelstücken, in der Mode genauso wie in der Kosmetik, vom bewährten Pflegeklassiker bis zur neuen Entdeckung.
Vielfalt im Preis. Hohe Ansprüche an Rohstoffe und Herstellung haben ihren Preis, und kleine Labels produzieren oft in kleinen Mengen. Trotzdem möchten wir Angebote für unterschiedliche Budgets schaffen. Deshalb kombinieren wir bekannte Marken mit Nischenlabels.
Vielfalt durch Feedback. Wir hören zu. Was du uns im Store, bei einer Behandlung oder online erzählst, nehmen wir mit in unsere Auswahl.
Partnerschaft und Wirtschaftlichkeit
Gemeinsame Werte. Wir arbeiten gern mit Marken, die offen kommunizieren und ähnliche Ansprüche an Rohstoffe und Herstellung haben wie wir. Nicht alles muss perfekt sein, aber wir würdigen die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln.
Einkauf mit Weitblick. Mode kaufen wir meist Monate vor Saisonbeginn ein. Deshalb ist es wichtig, dass Lieferungen pünktlich und passend zur Saison ankommen. Die Wollmütze im Juli hilft schließlich niemandem. Wir bestellen gezielt, um keine unnötigen Überbestände aufzubauen, und schätzen Marken, die gut laufende Artikel verlässlich nachliefern.
Wirtschaftlich denken. Ein inhabergeführter Laden kann nur dann langfristig für seine Werte einstehen, wenn er wirtschaftlich funktioniert. Zwischen Einkaufs- und Verkaufspreis steckt alles, was uns trägt: die Löhne unseres Teams, Miete, Beratung, Versand und Service. Faire Konditionen sind deshalb für uns genauso wichtig wie für unsere Marken, die ebenfalls in Vorleistung gehen. Wir suchen gemeinsam nach Lösungen, die für beide Seiten tragfähig sind.
Warum nicht jedes Produkt ein Siegel trägt
Siegel sind eine wertvolle Orientierung, aber sie zeigen nicht immer das ganze Bild:
- Nicht jedes Siegel gilt für dasselbe. Manche zertifizieren ein einzelnes Produkt, andere einen Rohstoff, ein Unternehmen oder eine Produktionsstätte.
- Nicht jedes Siegel deckt alle Schritte ab, vom Anbau über die Verarbeitung bis zum fertigen Produkt.
- Nicht für jedes Material und jede Produktgruppe gibt es ein passendes Zertifikat.
- Eine Zertifizierung ist für kleine Unternehmen ein großer Aufwand und für manche schlicht nicht realisierbar, auch wenn sie ähnlich hohe Ansprüche verfolgen.
Deshalb tragen viele Produkte bei uns ein Siegel, manche mehrere und andere wiederum keines.
Naturkosmetik: Die Standards, an denen wir uns orientieren
Der Begriff „Naturkosmetik“ ist gesetzlich nicht geschützt. Umso wichtiger sind die Standards unabhängiger Verbände. Sie legen fest, welche Rohstoffe erlaubt sind, wie sie gewonnen und verarbeitet werden dürfen und welcher Anteil aus kontrolliert biologischem Anbau stammen muss. Konservierungsstoffe sind nur aus einer eng begrenzten Liste zulässig. Geprüft werden Produkt und Hersteller.
NATRUE ist ein internationaler Standard für Natur- und Biokosmetik mit festen Vorgaben zu natürlichen und biologischen Anteilen. natrue.org
COSMOS ist ein europäischer Standard, unter dem mehrere nationale Verbände zusammenarbeiten, darunter BDIH aus Deutschland sowie Ecocert und Cosmébio aus Frankreich. Er unterscheidet zwischen „COSMOS NATURAL“ und „COSMOS ORGANIC“, je nach Anteil biologischer Rohstoffe. cosmos-standard.org
Demeter steht für Rohstoffe aus biologisch-dynamischer Landwirtschaft, der ältesten Form ökologischen Landbaus, mit einem besonders ausgeprägten Kreislaufgedanken. demeter.de
Die Standards unterscheiden sich im Detail, verfolgen aber gemeinsame Grundsätze. Wenn ein Kosmetikprodukt bei uns kein Siegel trägt, kennen wir die Marke und ihre Arbeitsweise aus unserer Zusammenarbeit, wie oben beschrieben.
Naturkosmetik und Clean Beauty: Was ist der Unterschied?
Neben zertifizierter Naturkosmetik findest du bei uns auch Marken aus dem Bereich Clean Beauty, zum Beispiel ILIA. Die beiden Begriffe werden oft gleichgesetzt, meinen aber nicht dasselbe.
Naturkosmetik setzt auf Rohstoffe natürlichen Ursprungs, etwa pflanzliche Öle, Wachse, Extrakte und ätherische Öle. Erdölbasierte Rohstoffe wie Paraffine und Silikone sind in der Regel ausgeschlossen. Was genau erlaubt ist, legen die oben genannten Standards fest.
Clean Beauty ist kein festgelegter Begriff und nicht durch ein einheitliches Siegel geregelt. Marken, die sich so bezeichnen, verzichten auf bestimmte Stoffgruppen und legen selbst fest, welche das sind. Neben natürlichen können auch synthetische Inhaltsstoffe enthalten sein. Ein Clean-Beauty-Produkt kann zusätzlich ein Naturkosmetik-Siegel tragen, muss es aber nicht.
Wie wir hier auswählen. Von Clean-Beauty-Marken führen wir nicht das gesamte Sortiment, sondern wählen gezielt aus. Dabei wägen wir manchmal ab: Wenn ein Produkt in Textur, Farbe oder Haltbarkeit besonders überzeugt, nehmen wir es auch dann auf, wenn es nicht alle Kriterien der Naturkosmetik erfüllt. Diese Kompromisse sprechen wir in der Beratung offen an. Wenn du wissen möchtest, worauf eine Marke konkret verzichtet oder was ein Produkt enthält, frag uns gern.
Fair Fashion: Die Standards, an denen wir uns orientieren
Bei Mode schauen wir auf drei Bereiche:
- Material: Fasern aus biologischem Anbau, recycelte Materialien und Fasern, deren Herkunft nachvollziehbar ist.
- Produktionsbedingungen: Standards und Mitgliedschaften, die soziale Kriterien wie Löhne, Arbeitsschutz und Vereinigungsfreiheit prüfen.
- Transparenz: Wie offen eine Marke ihre Produktionsorte und Partner darlegt.
Nicht jede Marke erfüllt alle drei Bereiche gleich stark. Deshalb wählen wir differenziert aus. In der Textilbranche gibt es über hundert Kennzeichnungen, und jede setzt eigene Schwerpunkte. Hier die Standards, die dir bei uns am häufigsten begegnen:
Bio-Fasern und Verarbeitung
GOTS (Global Organic Textile Standard) betrachtet die gesamte Verarbeitung vom Rohstoff bis zum fertigen Textil. „Organic“ steht für mindestens 95 % Bio-Naturfasern, „made with organic“ für mindestens 70 %. Neben ökologischen Vorgaben zu Verarbeitung und Chemikalieneinsatz umfasst GOTS soziale Kriterien auf Basis der Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO). global-standard.org
MADE IN GREEN by OEKO-TEX® verbindet eine Schadstoffprüfung mit der Zertifizierung der beteiligten Produktionsstätten. Über einen Code am Produkt lässt sich nachvollziehen, wo es hergestellt wurde. Bio-Fasern sind dafür keine Voraussetzung.
Materialanteil
OCS (Organic Content Standard) belegt, dass Bio-Fasern in einem Produkt enthalten sind, und verfolgt sie durch die Lieferkette. „OCS 100“ steht für mindestens 95 % Bio-Anteil, „OCS blended“ für mindestens 5 %. Eigene soziale oder ökologische Anforderungen an die Verarbeitung enthält der OCS nicht.
GRS (Global Recycled Standard) bestätigt den Einsatz recycelter Materialien entlang der zertifizierten Lieferkette. Trägt ein fertiges Produkt das GRS-Label, besteht es zu mindestens 50 % aus recyceltem Material, unterschieden nach Produktionsresten (Pre-Consumer) und bereits genutzten Produkten (Post-Consumer). Der GRS umfasst außerdem soziale Kriterien, Anforderungen an das Umweltmanagement und Vorgaben zu bestimmten Chemikalien. Über Langlebigkeit oder spätere Recyclingfähigkeit sagt er nichts aus. textileexchange.org
Faire Arbeitsbedingungen
Fairtrade gibt es für Textilien in zwei Formen: Fairtrade Cotton bezieht sich auf den Baumwollanbau, unter anderem mit stabilen Mindestpreisen und einem Verbot gentechnisch veränderter Baumwolle. Der Fairtrade-Textilstandard richtet sich an die weitere Produktionskette und verpflichtet Betriebe, innerhalb von sechs Jahren existenzsichernde Löhne zu erreichen. fairtrade-deutschland.de
Fair Wear Foundation ist kein Produktsiegel, sondern eine Mitgliedschaft für Modeunternehmen mit Schwerpunkt auf der Konfektion, also Zuschnitt und Nähen. Mitglieder verpflichten sich auf einen Verhaltenskodex nach den ILO-Kernarbeitsnormen, darunter das Verbot von Zwangs- und Kinderarbeit, Arbeitsschutz, Vereinigungsfreiheit und existenzsichernde Löhne. Die Umsetzung wird jährlich überprüft, unter anderem durch Audits, Gespräche mit Beschäftigten und ein Beschwerdesystem. fairwear.org
Der Grüne Knopf ist ein staatliches Siegel des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Er prüft sowohl das Produkt als auch das Unternehmen und stützt sich dabei auf anerkannte Siegel wie GOTS oder Fairtrade. gruener-knopf.de
Schadstoffe und Tierschutz
STANDARD 100 by OEKO-TEX® prüft Textilien auf Schadstoffe. Das ist eine Aussage über die gesundheitliche Unbedenklichkeit des Produkts, nicht über Anbau, Verarbeitung oder Arbeitsbedingungen.
PETA-Approved Vegan kennzeichnet Kleidung ohne tierische Materialien wie Leder, Wolle, Daunen oder Seide. Grundlage ist eine Erklärung des Herstellers, keine unabhängige Prüfung. Weitere ökologische oder soziale Kriterien gehören nicht dazu.
Siegel in Kombination
Viele Siegel ergänzen sich. Ein Kleidungsstück kann zum Beispiel aus GOTS-zertifizierter Bio-Baumwolle bestehen und von einer Marke stammen, die Mitglied der Fair Wear Foundation ist. Deshalb schauen wir auf das Zusammenspiel und nicht nur auf ein einzelnes Logo.
Materialien, die dir bei uns begegnen
Siegel sagen viel, aber nicht alles. Deshalb lohnt sich auch ein Blick auf das Material selbst. Hier ein kurzer Überblick über Fasern, die du in unserem Modesortiment häufig findest:
Bio-Baumwolle stammt aus kontrolliert biologischem Anbau, ohne chemisch-synthetische Pestizide und Düngemittel und ohne Gentechnik. Ob sie auch nach biologischen Kriterien weiterverarbeitet wurde, zeigen Siegel wie GOTS oder OCS.
Leinen wird aus den Fasern der Flachspflanze gewonnen, die auch in Europa angebaut wird. Leinen fühlt sich kühl an und wird mit jeder Wäsche weicher.
Lyocell, TENCEL™ und Modal sind Zellulosefasern, die aus Holz hergestellt werden. TENCEL™ ist der Markenname des Herstellers Lenzing, der nach eigenen Angaben das eingesetzte Lösungsmittel im Produktionsprozess weitgehend zurückgewinnt.
LENZING™ ECOVERO™ ist eine Viskosefaser von Lenzing. Das Holz stammt nach Herstellerangaben aus zertifizierten und kontrollierten Quellen, und die Herkunft der Faser lässt sich im fertigen Produkt nachweisen.
Recycelte Wolle wird aus Alttextilien oder Produktionsresten gewonnen. Die Fasern werden aufbereitet und neu versponnen, oft gemischt mit anderen Fasern, damit das Garn stabil genug für die Weiterverarbeitung ist.
Recyceltes Polyester und ECONYL® sind synthetische Fasern aus wiederverwerteten Rohstoffen, etwa PET-Flaschen, Textilresten oder im Fall von ECONYL® Nylonabfällen wie alten Fischernetzen. Sie kommen vor allem dort zum Einsatz, wo Funktion gefragt ist, zum Beispiel bei Jacken, Taschen oder Bademode. Wie bei allen synthetischen Fasern können sich beim Waschen feine Fasern lösen.
Fasermischungen. In manchen Teilen stecken kleine Anteile synthetischer Fasern wie Elasthan, etwa für Passform und Bewegungsfreiheit bei Jeans. Mischungen lassen sich allerdings schwerer recyceln als reine Fasern. Wenn du wissen möchtest, woraus ein Teil genau besteht, frag uns gern.
Orientierung statt Einheitslösung
Wandel hat viele Facetten, und jede und jeder von uns setzt andere Prioritäten. Für die eine zählt vor allem Bio-Qualität, für den anderen faire Arbeitsbedingungen oder tierfreie Materialien. Unsere Kriterien sind deshalb kein eigenes Gütesiegel und kein starres Urteil, sondern eine Orientierungshilfe für dich. Sie zeigen dir, welche Standards hinter einem Produkt stehen können, damit du vergleichen und selbst entscheiden kannst, was zu deinen Werten passt.
Frag uns einfach
Im Store findest du die Siegel direkt auf der Verpackung oder am Etikett des Produkts. In unserem Onlineshop sind diese Angaben noch nicht sichtbar. Wir arbeiten daran, die Zertifikate künftig auch auf den Produktseiten zu zeigen, damit du sie online genauso schnell findest wie vor Ort.
Bis dahin gilt: Frag uns. Im Store in der Hamburger Altstadt am Großen Burstah 42 oder per Nachricht erklärt dir unser Team gern, welches Siegel ein Produkt trägt, warum es bei uns ist und was dahintersteht.